Sendungen (Auswahl)

Wunsch nach Verzauberung - Über Irrationalismus, Fantasy und magisches Denken in modernen Zeiten

Deutschlandfunk 2016

Feature

Ursendung am 8. Juli 2016

Der Überwacher in uns - Voyeuristische Selbstversuche

Deutschlandfunk 2015

Feature

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Kloppheister - Theorie und Übermut

Bayerischer Rundfunk 2014

Serie im "Wilden Denken"/Nachtstudio

aktuelle Folge

Das verdammte nächste Buch. Ausflüge mit den Schriftstellern Thomas Melle und Leif Randt

SWR 2014

Feature

Ursendung am 14.10.2014

Mit dem Hackenporsche die Revue für postheroisches Management tanzen

Bayerischer Rundfunk 2014

Hörspiel

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»Einen Schritt weiter geht die Hauptfigur in Tina Klopps Hörspiel mit dem langen Titel, dessen Beginn lautet: Mit dem Hackenporsche die Revue für postheroisches Management tanzen … Die Protagoinistin will in die Realität eingreifen, um die Welt zu verändern. Dafür bedient sie sich des Radios, über das sie ihren Mitmenschen Handlungsanweisungen erteilt. Die allerdings so grotesk unsinning sind wie die Beispiele die Teil des Titels geworden sind. Ein schönes Spiel mit Phantasie und Irrsinn, mit dem Mut, vieles eskalieren zu lassen.«

- Süddeutsche Zeitung, 26.4.2014

Horror bürokratensis

Bayerischer Rundfunk 2014

Feature

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Unheimliche Orte. Spurensicherung im Auftrag der Hörer

Radio Bremen 2013

Hörspiel und interaktive Karte

nominiert für den ARD-Hörspielpreis 2013

»Abschließend sei eine Hörspielproduktion genannt, die eine Reihe von Juroren ganz besonders in ihren Bann gezogen hatte. Alle freunde des lustvollen Hörspielspaßes seien auf Tina Klopps verrücktes Stück “Unheimliche Orte” (Radio Bremen) hingewiesen. Die Autorin, 1976 geboren, schriftstellerisch und wissenschaftlich arbeitend, gelingt hier ein Hörspiel über das Hörspielmachen. Denn ihre “Spurensicherung im Auftrag der Hörer” spielt in einer hoffentlich utopisch bleibenden Zeit, in der Radio Bremen bereits abgeschafft ist und die Hörspielleute, freigesetzt und unbezahlt, es einfach nicht lassen können, zu recherchieren, Tonaufnahmen zu machen und allem Unheimlichen in unserer Gesellschaft auf die Spur zu kommen. Ihre scheinbar alberne “Spurensicherung” wird zu einer Apotheose des Hörspiels als der Heimat von Kunst – denn, so Tina Klopp provozierend: “Kunst ist Wissenschaft, die keine Auswirkung auf die Realität hat.” Gleichwohl und gerade deswegen ist sie notwendig, wird man ergänzen.«

- Funkkorrespondenz, 27.6.2014 (Hans-Ulrich Wagner war Mitglied der Jury des 63. Hörspielpreises der Kriegsblinden)

»Radio Bremen spielt ein bisschen Blair Witsch Project. Da gibt es in Tina Klopps Hörspiel Unheimliche Orte also einen Haufen Tondokumente, die von einem ominösen Team aufgezeichnet worden ist. Ihm gehören so merkwürdige Figuren an wie ein Geomantiker, eine Situationistin und ein Digitalutopist. Sie haben die akustischen Spuren an unheimlichen Orten in und um Bremen gesichert. Als Personen sind sie jedoch nicht mehr greifbar, es gibt nur die Aufnahmen. Die wiederrum sind einer Person in die Hände gefallen, die daraus einen Forschungsbericht erstellt hat – eben dieses Hörspiel. Was sich wirr anhört, ist auch genauso krude: Aber nicht, weil Tina Klopp in dem Stück etwas missraten wäre. Sondern weil es die Autorin und Regisseurin darauf anlegt zu dokumentieren, wie irreführend und schwer zu enträtseln Geräusche sein können. Und weil es ihr zudem hörbar Spaß macht, eine Scharade aufzuführen. Die seit vielen Jahren von Finanznot arg geplagte Hörspielredaktion besitzt dabei so viel Selbstironie, dass sie als einer der unheimlichen Orte auftritt – in einer Zweit nach ihrer angeblichen Schließung. Wo über Jahre und Jahrzehnte Geschichten erzählt und erfunden worden sind, muss doch noch etwas zu hören sein, auch wenn längst niemand mehr da ist. Aber ist die Redaktion erst jetzt ein unheimlicher Ort seit sie nicht mehr existiert? Oder war sie es vor allem vorher? Ein Spiel mit Wahrheit und Fiktion, ein esoterisches Experiment, eine Übung in Ironie. All das ist Unheimliche Orte. Eines aber nicht: die Abschiedsvorstellung der Hörspielabteilung von Radio Bremen. Das versichert deren Leiter Holger Rink. Und lacht. .«

- Süddeutsche Zeitung, 25.10.2013

Erfolg!

Bayerischer Rundfunk 2012

Hörspiel

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»Präzise aufgespießte Beobachtungen sprachlicher Machttechniken. (…) Dass auch das Publikum vorm Radio – jene Schafe, die den Erfolg der Wölfe im Schafspelz erst möglich machen – auf subtile Weise sein Fett wegkriegt, macht eine weitere Stärke des Stücks aus.«

- Funkkorrespondenz, 37/2012

Bazon Brocks Diplombürger

Bayerischer Rundfunk 2012

Feature

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Malen für Zahlen – über den Kunstmarkt

Bayerischer Rundfunk 2012

Feature

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Im Dienst der Sache

Westdeutscher Rundfunk 2011

Hörspiel

Grobkörnige Bilder, viele Rätsel - Die Künstler-Phänomene der Neoisten

Bayerischer Rundfunk 2011

Feature

Wir wollen mitmischen oder: warum sich die neue Kultur von unten nicht aufhalten lässt

NDR 2010

Feature

Homo Consumens – Begegnungen mit Waren

Deutschlandradio Kultur 2010

Feature

»Die ‘Begegnungen mit Waren’ sind nur ein Vorwand für Begegnungen mit Menschen, die sich (anders als im Feature ‘Haben und Sein’ von Elke Buhr und Thomas Groß, WDR 2008) eben nicht über ihren Konsum definieren und keine Distinktionsgewinne daraus ziehen. Dem ‘Homo consumens’ kommt man in Tina Klopps Konsumentenporträts weit weniger auf die Schliche als dem sogenanennten ‘ganzen Menschen’, der laut dem Kulturwissenschaftler Joseph Vogl nihcts anderes ist als der ‘unökonomische Restmensch’.«

- Funkkorrespondenz, 14.5.2010

Mein Gelb ist dein Grün

Bayerischer Rundfunk 2009

Hörspiel

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Das Böse

SWR 2009

Feature

Literatur aus der Softmoderne

Bayerischer Rundfunk 2009

Feature

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“Unsere Literatur ist Rock´n´Roll”

NDR 2008

Feature

Generation Playstation

NDR 2007

Feature

Der Lärm von Nebenan. Zur Psychologie des Krachs

NDR 2006

Feature

Nennen wir es Bohème

Bayerischer Rundfunk 2007

Feature

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Medienspiele - Mixed Realitylab

Bayerischer Rundfunk 2006

Feature

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Jugend ohne Wahl

NDR 2004

Feature

Nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen

NDR 2001

Feature